Der mit 10.000 Euro dotierte VBKI-Preis BERLINER GALERIEN fördert seit 2017 junge Berliner Galerien – und stärkt so die Stellung Berlins als internationalen Kunstmarktstandort.

Über den VBKI-PREIS BERLINER GALERIEN      

Als Kunststandort zählt Berlin zu Europas Top-Adressen. Als Kunstmarktstandort jedoch hat die deutsche Hauptstadt noch Potenzial. Der 2017 erstmals verliehene VBKI-Preis BERLINER GALERIEN trägt dazu bei, diese Lücke zu schließen: Berlin soll ebenso führender Kunsthandelsplatz werden. Dafür sind die Galerien ein wichtiger Motor.

Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN will besonders Newcomer-Galerien fördern, die mit ihrem unternehmerischen Einsatz die Vielfalt der künstlerischen Produktion am Standort Berlin beflügeln. Ausgezeichnet werden jährlich drei Galerien. Der Preis ist mit 10.000 Euro für die Preisträger-Galerie sowie mit jeweils 2.500 Euro für die beiden weiteren Galerien der Shortlist dotiert.

2021 wird erstmals ein SONDERPREIS – Digitale Galerieformate – ausgelobt. Die Preisverleihung findet im Rahmen der BERLIN ART WEEK statt. Initiatoren des Preises sind der Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI) gemeinsam mit dem Landesverband Berliner Galerien (lvbg), unterstützt von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe. Der Sonderpreis Digitale Galerieformate wird durch die finanzielle Unterstützung der AGS FROESCH ermöglicht.

AusschreibungAusschreibung 20212021      

Der VBKI-Preis BERLINER GALERIEN richtet sich an professionell arbeitende Galerien mit Sitz in Berlin, deren Gründung mindestens drei und maximal zehn Jahre zurückliegt. Sie können sich bis zum 5. Juli 2021 mit einem Ausstellungsprojekt, das während der BERLIN ART WEEK 2021 im September realisiert wird, um den Preis bewerben.

Bewerbung Teilnahmebedingungen      

Teilnahmeberechtigt sind alle Galerien mit Sitz in Berlin, die seit mindestens drei Jahren, jedoch nicht länger als zehn Jahre, professionellen Galeriebetrieb nachweisen können. Maßgeblich hierfür ist das Jahr der Gewerbeanmeldung der jeweiligen Galerie. Die Preisträger-Galerie des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN ist für die zwei Folgejahre von einer Teilnahme an der Ausschreibung ausgeschlossen. Dies gilt nicht für die übrigen Galerien der Shortlist.

Bewerbung Kriterien      

  • Der Schwerpunkt des Galerie-Programms liegt auf dem Primärmarkt mit zeitgenössischer Kunst.
  • Die Galerie ist als Erstgalerie für noch lebende zeitgenössische Künstler*innen aktiv.
  • Die Galerie erfüllt die Voraussetzungen für professionellen Galeriebetrieb (eigens zur Präsentation von bildender Kunst geeignete Ausstellungsräume in Berlin, die bei freiem Eintritt mindestens 20 Stunden pro Woche für Besucher*innen zugänglich sind; Ausrichtung von mindestens vier Ausstellungen pro Jahr; Veröffentlichung von Katalogen, Einladungskarten oder sonstigen öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen zur Förderung des Bekanntheitsgrades der im Galerie-Programm ständig vertretenen Künstler*innen; Vermittlung der Kunstwerke dieser Künstler*innen in private und öffentliche Sammlungen und/oder in Museen für zeitgenössische Kunst im In- und Ausland).
  • Die Galerie kann eine besonders hervorzuhebende Ausstellung bzw. ein besonderes unternehmerisches Projekt zur Förderung der bildenden Kunst in Berlin zur BERLIN ART WEEK vorweisen

Bewerbung Deadline      

Bis zum 5. Juli 2021 ist ein aussagefähiges Ausstellungskonzept bzw. eine entsprechende Projektbeschreibung unter Einbeziehung eines oder mehrerer ständig im Programm der Galerie vertretenen Künstler*innen einzureichen. Erwartet werden:

  • Ein Ausstellungskonzept
  • Portfolien der beteiligten Künstler*innen beziehungsweise des besonderen Kunstprojektes, mit dem sich die Galerie bewirbt
  • Eine Kopie des Handelsregisterauszugs bzw. der Gewerbeanmeldung, aus der das Gründungsjahr der Galerie ersichtlich ist
  • Das Profil der Galerie inklusive einer Liste der ständig im Programm vertretenen Künstler*innen.
  • Bewertet wird nicht nur das eingereichte Ausstellungskonzept, sondern der Gesamtauftritt der Galerie.

Die Bewerbung hat zum Stichtag analog per Post an den Landesverband Berliner Galerien e. V. (lvbg) zu erfolgen und kann ergänzend digitales Material enthalten.

VBKI-PREIS BERLINER GALERIEN   Sonderpreis Digitale Galerieformate  

Aus Anlass des 5-jährigen Bestehens des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN wird in diesem Jahr erstmals ein Sonderpreis – Digitale Galerieformate – ausgelobt. Für den Sonderpreis können sich Galerien ab einem Jahr Geschäftstätigkeit mit einem digitalen Geschäftsmodell, Vertriebskonzept oder Format der digitalen Vermittlungsarbeit bewerben, das 2020 oder 2021 realisiert worden ist. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert und wird von AGS FROESCH gestiftet.

Die Jury 2021      

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Eine Fachjury nominiert anhand der eingereichten Ausstellungskonzepte respektive Projektbeschreibungen drei Galerien für die Shortlist des VBKI-Preises BERLINER GALERIEN 2021. Anfang September besichtigt die Jury die nominierten Galerie-Ausstellungen bzw. Projekte und wählt die Preisträger-Galerie aus. Diese Jury bestimmt auch den Preisträger des SONDERPREISES – Digitale Galerieformate.

Der diesjährigen Jury gehören an: Andreas Fiedler, Kunsthistoriker und Kurator; Dr. Helen Müller, Bertelsmann, Mitglied im VBKI-Kulturausschuss; Anne Schwanz, Office Impart; Jan-Philipp Sexauer, Sexauer Gallery (VBKI-Preisträger 2017) und Claudia Wahjudi, Kunstkritikerin, tip Berlin.

Preisträger*in 2020   Galerie Chert Lüdde Galerie Noah Klink Galerie Tanja Wagner  

In Würdigung der Ausstellung „Rods Bent Into Bows“ der amerikanischen Künstlerin Rosemary Mayer (1943–2014) hat 2020 die von Jennifer Chert und Florian Lüdde geführte Galerie ChertLüdde den VBKI-Preis BERLINER GALERIEN erhalten. Neben den Preisträgern aus Berlin-Kreuzberg wurden bei einer feierlichen Preisverleihung vor dem Hangar 4 auf dem Flughafen Tempelhof auch die Galerien Noah Klink aus Berlin-Schöneberg und Tanja Wagner aus Berlin-Tiergarten ausgezeichnet.

Initiatoren und Unterstützer      

Initiatoren des Preises sind der
Verein Berliner Kaufleute und Industrieller (VBKI)
gemeinsam mit dem
Landesverband Berliner Galerien (lvbg),
unterstützt von der
Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe
und AGS FROESCH