ARCHIV PREISTRÄGER*INNEN 2021      

v. l. n. r. Nana Poll, Lotta Antonsson, Prof. Monika Grütters, Tom Woo, Dorothée Nilsson, Su Yu Hsin, Lydia Ahrens, Alexander Levy, Barbara Thumm, Dr. Kay Lindemann, Werner Tammen (Copy: Holger Biermann)

Alexander Levy
gegründet 2011

präsentiert vom 16.9. bis 16.10.2021 die erste Einzelausstellung der taiwanesischen, derzeit in Berlin lebenden Künstlerin und Filmemacherin Su Yu Hsin (geb. 1989). Die Videoinstallationen „frame of reference I & II“ aus dem Jahr 2020 zeigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Taroko Schlucht in Taiwan bei der Untersuchung, inwieweit Erdrutsche durch das Klima beeinflusst werden.

 

Efremidis
gegründet 2018 vom Kunstsammler Stavros Efremidis und dem Galeristen Tom Woo

bewarb sich mit der Einzelausstellung der amerikanischen Malerin Megan Marrin (geb. 1982). Die erste Einzelausstellung Marrins in Europa zeigt vom 4.9. bis 17.10.2021 neue Malereien der Künstlerin von minimalistischen Ballettstangen und anderen hölzernen Sportgeräten. Die Arbeiten sind wie in einem tatsächlichen Studio gehängt. Das Ausstellungsprogramm der Galerie wird seit 2020 vom Kurator Tenzing Barshee verantwortet.

 

Dorothée Nilsson Gallery
gegründet 2017

richtet unter dem Titel „I am Silver“ der schwedischen Künstlerin Lotta Antonsson die erste Einzelausstellung in ihrer Galerie aus. Vom 11.9. bis 20.10.2021 präsentiert sie eine Auswahl von Arbeiten aus verschiedenen Schaffensperioden von Lotta Antonsson. Deren künstlerisches Anliegen ist es, den sozialen Wandel der 1960er und 1970er Jahre als eine Zeit der Transformationen und Umbrüche, wie der Frauenbewegung, der Friedensbewegung und der sexuellen Revolution, in ihren fotografischen Collagen und Installationen aufzugreifen und den Einfluss auf die Gesellschaft zu thematisieren.

 

Informationen zur Trägerin des Sonderpreises DIGTITALE GALERIEFORMATE:

Galerie Barbara Thumm
gegründet 1997

hat 2020 die experimentelle Online-Plattform „New Viewings“ entwickelt, die auf der Idee eines utopischen Raums für künstlerische Produktion und Ideen basiert. Künstlerinnen und Künstler, Kuratorinnen und Kuratoren werden von der Galeristin dazu eingeladen, Werke und Ausstellungen für einen virtuellen Raum zu schaffen, der der analogen Galerie von Barbara Thumm nachempfunden ist.

ARCHIV PREISTRÄGER*INNEN 2020      

Eine Gruppe Personen steht im Hangar am Flughafen Tempelhof
Preisträger*Innen und Jury 2020

ChertLüdde
gegründet 2016

mit Rosemary Mayer (1943-2014). Rods Bent Into Bows. Jennifer Chert und Florian Lüdde zeigen in der Kreuzberger Ritterstraße zur BERLIN ART WEEK die erste Einzelausstellung der Amerikanerin in Europa. Sie ist vor allem für ihre Wandobjekte und Installationen aus farbig eingefärbten Nylon- und Seidenstoffen bekannt. In ihrem Projektraum Bungalow stellt die Galerie außerdem eine neue Installation von Josephine Baker vor. (04.09. bis 31.10.2020).

 

Galerie Noah Klink
gegründet 2017

mit Josefine Reisch. Framing. Noah Klink will in seiner Galerie nicht nur Kunst zeigen, sondern auch Menschen zusammenbringen. Statt eines Infotresens findet man hier eine Bar. Zur BERLIN ART WEEK widmet er der 1987 in Berlin geborenen und heute in London lebenden Künstlerin Josefine Reisch die zweite Einzelausstellung in seiner Schöneberger Galerie. Reischs Gemälde von Gesichtern im Profil, die an Porträts der Renaissance erinnern, stehen im Zentrum der Ausstellung. Dabei spielt der gemalte Rahmen um das Profil eine besondere Rolle. (03.09. bis 03.10.2020).

 

Galerie Tanja Wagner
gegründet 2010

mit Grit Richter. Mixed Feelings. Tanja Wagner richtet in ihrer Galerie in Tiergarten der seit langem von ihr vertretenen 1977 in Dresden geborenen und heute in Hamburg lebenden Künstlerin Grit Richter zur BERLIN ART WEEK eine Einzelausstellung aus. Zu sehen sind Malerei, Softsculptures, Neonskulpturen und Wallpaintings. Ihre Gemälde zeigen große, plastisch wirkende geometrische Formen, die durch kleine Hinzufügungen und den Bildtitel eine gegenständliche oder inhaltliche Deutung erhalten.
(11.09. bis 31.10.2020, Eröffnung: 11.09.2019). Kontakt: mail@domain.com

PREISTRÄGER*INNEN 2019      

Preisträger*Innen und Jury 2019

SCHWARZ CONTEMPORY
gegründet 2011

mit Jenna Westra: She’s Reading 1: Anne Schwarz zeigt in der Neukölner Sanderstraße die erste Einzelausstellung der jungen New Yorker Künstlerin Jenna Westra (*1986) in ihrer Galerie. (6.9. bis 12.10.2019)

 

galerie burster
gegründet 2014

Rita Burster mit On View: Students of UdK: Erfan Aboutalebi, Lena-Elise Aicher, David Amberg, Hannah Sophie Dunkelberg, Witalij Frese, Finja Sander, Felix Schröder, Inia Steinbach, Sandra Vater // Rita Burster stellt in der vierten Auflage von On View in ihrer Charlottenburger Galerie ausgewählte Arbeiten von Studierenden aus der Universität der Künste (UdK) vor. Nachdem sich die Auswahl in den letzten Jahren immer auf einzelne Klassen beschränkte, sind dieses Mal Arbeiten aus sechs Klassen ausgestellt. (6.9. bis 28.9.2019)

 

KWADRAT
gegründet 2007

Schon seit 2007 organisiert Martin Kwade unter dem Namen KWADRAT regelmäßig Ausstellungen – damals noch in seiner Privatwohnung. Seit 2013 betreibt er KWADRAT als professionelle Galerie. Mit der Ausstellung von Tobias Dostal (*1982) eröffnet er zur Berlin Art Week seine neuen Galerieräume in einer alten Kreuzberger Hinterhof-Remise. An den Seitenwänden angebrachte, sich verjüngende Regale mit immer kleiner werdenden Gläsern erzeugen den Eindruck eines nicht endenden Tunnels, oder – so der Künstler – eine nicht enden wollende Bar. (14.9. bis 31.10.2019, Eröffnung: 13.09.2019)

 

Katharina Maria Raab
gegründet 2014

Mit Fatiha Zemmouri: Paper Borders: Katharina Maria Raab zeigt zur Berlin Art Week die erste Einzelausstellung der marokkanischen Künstlerin Fatiha Zemmouri (*1966) in Europa. Ausgangspunkt für die raumgreifende Installation der Künstlerin ist die „Berliner Konferenz“ im Jahre 1884, auf der die damaligen Kolonialmächte Afrika untereinander aufgeteilt hatten. Hierfür nutzt sie eine Afrikakarte des französischen Kartographen Jean-Baptiste Nolin, auf der die ursprünglichen Grenzen und Königreiche und Volksgruppen eingetragen sind. (6.9. bis 12.10.2019)

PREISTRÄGER*INNEN 2018      

Preisträger*Innen und Jury 2019

Daniel Marzona

mit Aron Mehzion: parallélisme élémentaire: Daniel Marzona zeigt in der Kreuzberger Friedrichstraße Arbeiten von Aron Mehzion (*1970), der sich mit physikalischen und mathematischen Fragen der Spiegelsymmetrie unter Berücksichtigung von Überlegungen zu vierdimensionalen Räumen beschäftigt.

 

Schwarz Contemporary

mit Marlon Wobst: Haare: Anne Schwarz stellt in der 50. Ausstellung ihrer Galerie in der Neuköllner Sanderstraße eine bisher noch nie gezeigte neue Werkgruppe von gefilzten Wandarbeiten des in Berlin lebenden Künstlers Marlon Wobst (*1980) aus.

 

Dittrich & Schlechtriem

mit Nicola Martini: Molten // Die Galerie Dittrich & Schlechtriem in der Linienstraße in Mitte stellt den Italiener Nicola Martini (*1984) mit einer begehbaren Sandinstallation erstmals in einer Einzelausstellung in Berlin vor.

PREISTRÄGER*INNEN 2017      

Preisträger*Innen und Jury 2017

Galerie KM
gegründet 2012

von Nina Köller und Jens Mentrup in Berlin präsentiert Werke der in Berlin lebenden Künstlerin Adriana Arroyo in ihren neuen Galerieräumen am Mehringplatz. Die Konzeptkünstlerin beschäftigt sich mit geologischen und psychologischen Phänomenen. In ihrer Ausstellung „Polytropos: Turning many ways“ stellt sie Analogien zwischen wissenschaftlicher Praxis und organischen sowie chemischen Veränderungen im menschlichen Körper her. Die Galerie KM wurde 2012 gegründet.

 

Katharina Maria Raab
gegründet 2014

setzt in ihrer Galerie zwei Werkgruppen der in Berlin lebenden Künstlerin Sonya Schönberger in einen Dialog. Die Fotoserie über die Berliner Trümmerberge „Den Trümmern zum Trotze“ und die während ihres Aufenthalts in Israel entstandene Arbeit „A Bengali Ficus, a German Emperor and an Ardent Zionist Encounter a Poor Photographer“. Beide Serien kreisen um die Thematik der landwirtschaftlichen Aufforstung und rekurrieren so auf die Geschichte historischer Orte im Wandel der Zeit.

 

Sexauer Gallery
gegründet 2013

präsentiert die in Berlin lebende Künstlerin Caroline Kryzecki. In „Come out (to show them)“ übersetzt Kryzecki ihre bekannten Kugelschreiberzeichnungen in eine monumentale Rauminstallation. Das Spannungsfeld zwischen System und Zufall, wird hier in ein neues Medium überführt. Der Ausstellungstitel bezieht sich auf das Stück des amerikanischen Komponisten Steve Reich von 1966.